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Erhöhung der Grunderwerbsteuer ist unsozial Gronau
Gronau. Als „höchst unsozial“ bezeichnete jüngst der Stadtverbandsvorsitzende der CDU Gronau, Christian Post, die Erhöhung der Grunderwerbsteuer durch die Landesregierung in Düsseldorf. „SPD und Grüne treiben somit die Preise für die eigenen vier Wände unnötig in die Höhe. Wer in Gronau oder Epe zum Beispiel für 200.000 Euro eine gebrauchte Immobilie erwerben will, muss jetzt 3.000 Euro mehr an Steuern zahlen. Die Verlierer dieser Politik sind vor allem junge Familien und Arbeitnehmer“, so Post weiter.
Anstatt mehr Grundsteuer zu zahlen, sollten Häuslebauer von dem Geld lieber vier Paletten Dämmwolle kaufen können – so zumindest die Meinung der CDU in Gronau und Epe (v. l. Martin Dust, Johannes Böcker, Stefan Homölle, Christian Post)
Der CDU-Stadtverband hat deshalb Ministerpräsidentin Hannelore Kraft aufgefordert, die Erhöhung der Grunderwerbsteuer rückgängig zu machen. Neben einem entsprechenden Schreiben trafen sich einige CDU-Aktive auch zum Phototermin um Frau Kraft ganz plastisch zu dokumentieren, was man als Bauherr mit dem Geld hätte machen können. Hierzu Architekt und CDU-Vorstandsmitglied Martin Dust: „Für 3000 Euro kann ein Bauherr aktuell ca. 300 Quadratmeter Dämmwolle kaufen. Hiermit wäre problemlos die energetische Sanierung eines Altbaus möglich.“
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